Ab dem 12. August 2026 gelten erste wesentliche Bestimmungen der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR). Dazu zählen unter anderem Anforderungen im Zusammenhang mit bestimmten Stoffgruppen wie PFAS, die je nach Verpackungsanwendung zusätzliche regulatorische Vorgaben vorsehen können.

Die Bikapack GmbH verfolgt die regulatorischen Entwicklungen laufend und berücksichtigt die jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der Produktauswahl und Lieferantenbewertung.

Darüber hinaus bauen wir derzeit eine strukturierte Datenbank für Lieferanten-, Spezifikations- und Konformitätsdokumentationen auf, um verfügbare Unterlagen unseren Kunden künftig auf Anfrage möglichst effizient und nachvollziehbar bereitstellen zu können.

Die Bereitstellung erfolgt dabei auf Basis der jeweils vorliegenden und von Vorlieferanten, Herstellern oder Partnern bereitgestellten Informationen und Dokumentationen.

PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen)
Hintergrund zu regulatorischen Entwicklungen und Beschränkungen innerhalb der Europäischen Union.
Bestimmte PFAS-Verbindungen stehen aufgrund ihrer besonderen chemischen Eigenschaften sowie ihrer hohen Persistenz zunehmend im Fokus europäischer Chemikalien- und Verpackungsregulierung.

Bereich Typische Anwendungen Regulatorischer und wissenschaftlicher Hintergrund
Typische Anwendungen Fettabweisende Papier- und Kartonverpackungen, Beschichtungen auf Faserstoffen sowie wasser- oder schmutzabweisende Ausrüstungen. Bestimmte PFAS-Stoffe zeichnen sich durch eine hohe chemische Stabilität und Persistenz aus und können über längere Zeiträume in Umwelt und Stoffkreisläufen verbleiben.
Gesundheits- und Umweltaspekte Je nach Stoffgruppe, Anwendung und Exposition können PFAS unterschiedlich bewertet werden. Wissenschaftliche und regulatorische Diskussionen befassen sich unter anderem mit möglicher Umweltpersistenz, Bioakkumulation sowie potenziellen Auswirkungen auf verschiedene gesundheitliche Parameter. Einzelne PFAS-Verbindungen werden laufend durch Behörden bewertet.
EU-Regulierung Schrittweise Beschränkungen, Stoffbewertungen und Substitutionsstrategien. Im Rahmen von REACH, der PPWR sowie weiterer europäischer Rechtsakte verfolgt die EU zunehmend Strategien zur Minimierung und Substitution bestimmter PFAS-Anwendungen.

Hinweise

  • PFAS sind ein zentrales Thema der europäischen Chemikalien- und Verpackungsregulierung.
  • Regulatorische Anforderungen entwickeln sich laufend weiter und können je nach Materialgruppe und Anwendung unterschiedlich ausfallen.
  • Soweit verfügbar, stellen unsere Lieferanten entsprechende Konformitätsdokumente, Spezifikationen oder substanzbezogene Informationen bereit.
  • Bitte beachten Sie stets die konkreten Produkt- und Anwendungshinweise.